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Fragen und Antworten zum Protest gegen “Patenschaft” mit Bundeswehreinheit

Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. hat eine Protestaktion gegen eine "Patenschaft" der Stadt Gammertingen mit einer Bundeswehreinheit begonnen (siehe:  "Offener Brief" an Bürgermeister wegen Unterstützung des Afghanistan-Krieges ). Dabei werden verschiedene Fragen aufgeworfen. Auf ein paar geben wir an dieser Stelle nach und nach Antworten.


Ist es nicht übertrieben, von einer Militarisierung unserer Gesellschaft zu reden?

Was spricht denn gegen eine "Patenschaft" der Stadt Gammertingen mit einer Bundeswehreinheit?

Aber Gammertingen ist doch nicht die einzige Stadt mit einer "Bundeswehrpatenschaft"?

Mit der Forderung nach Aufhebung dieser "Patenschaft" wird doch den Soldaten in den Rücken gefallen und ihnen die Solidarität verweigert?

Ist diese Auseinandersetzung nicht Sache von Gammertinger Bürgerinnen und Bürgern? Warum wird auch um Unterschriften von Menschen außerhalb dieser Gemeinde geworben?

Über Bundeswehreinsätze wird ja nicht auf der Gemeindeebene entschieden. Warum wird dann gegenüber einem Bürgermeister wegen dem Afghanistan-Krieg protestiert?

Wird der Stadt Gammertingen Kriegstreiberei vorgeworfen?

Wie reagiert Bürgermeister Jerg auf die Kritik an der "Patenschaft"?

Betreibt Lebenshaus mit seiner Aktion eine Diffamierungskampagne gegen die Stadt Gammertingen?

 

Fußnoten

1. Obwohl die Auflistung bestehender "Patenschaften" aktuell von der Bundesregierung kommt, ist diese nicht vollständig. So fehlen z.B. in der Liste die "Patenschaften" der Gemeinden Gammertingen, Scheer, Inzigkofen und Bingen mit dem Führungsunterstützungsbataillon 291 in Sigmaringen.

Veröffentlicht am

11. Juli 2010

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